Verschiedene Prophezeiungen
zum globalen Übergang in die
"Neue Zeit"


 1. Die große                     Auseinandersetzung

 2.
Mayas, Yugas und
     Hopis


 3. Die vier Zeichen

 4.
Emanuel Minos

 5. Dannion Brinkley









































 

Prophezeiungen



 

Das Gericht der Welt

(Erhard Gaiduk)




Einführung

Ganz zu Anfang möchte ich die wichtigste Regel bei der Betrachtung von Prophezeiungen voranstellen. Diese lautet:

    Genaue Jahreszahlen die in Prophezeiungen in Bezug auf ganz bestimmte Ereignisse gegeben werden - egal wie "scheinbar sicher und überzeugend" sie dargestellt werden oder wie sehr man sich bei ihrer Glaubwürdigkeit auf "höhere Quellen" beruft -,müssen  immer mit höchster Vorsicht, ja sogar Zweifel betrachtet werden.  Die Menschen aller Zeiten zeigten sich bei markanten Zeitübergängen (z.B. Jahrtausendwechsel) oder besonderen Sternkonstellationen immer besonders anfällig für spektakuläre Weissagungen. In den Vorwehen des letzten Jahrtausendwechsel, schwemmte dann auch zur Freude der Buchverlage wieder eine wahre Flut an Endzeitprophetie  und   Weltuntergangspublikationen  auf den Markt. In ihnen wurden dann in scheinbar sicherer Erwartung die verschiedensten Szenarien für die unmittelbare Zukunft entworfen. Und alle, die sich auf die Nennung von konkreten Jahreszahlen einließen, sind allesamt wieder einmal um eine Erfahrung reicher geworden, auch wenn sie ihre Position/Misere stets zu ihren Gunsten zu interpretieren wussten. Das neue Jahrtausend brach an, ohne dass sich auch nur ansatzweise eines der groß angekündigten Geschehnisse ereignet hätte.  Noch im Herbst des Jahres 1999 bekam ich per Telefon ganz heisse Tipps für den Ablauf der nun eintreffenden Umwälzungen. Ich sollte mir dringend Vorräte anlegen und mich im Bunker verkriechen (falls vorhanden). Meine Versuche, die Gemüter der Anrufer mit dem Hinweis zu beruhigen, dass erst ganz bestimmte Ereignisse vor dem Endgericht oder der Neugestaltung der Erde und ihrer Verhältnisse eintreffen müssen - die sich aber noch nicht gezeigt haben - wurden im Sturm der inneren Erregtheit nicht gehört oder akzeptiert. Mein letzter Rat war dann immer, mich doch bitte im Frühjahr des Jahres 2000 anzurufen, wenn sich das erwartete "Ende der Welt" NICHT ereignet hätte. Es kamen jedoch keine Anrufe, nachdem sich das Ganze als erneute Endzeitente offenbart hatte.

Nun ist also wieder einmal so weit. Das neue Datum heisst 2012 und wiederum gibt es eine Flut an Literatur, die das Ganze "scheinbar  klar oder mit mystischem Nimbus versehen"  durch eine Fülle an Fakten und entschlüsselten Mysterien zu beweisen versucht. Und erneut werden die Gefühle und Erwartungen der Menschen durch die "Wissenden" bis ans Limit emotionaler Erwartungen gepuscht. Von den üblichen apokalyptischen Erwartungen über die Evakuierung durch UFO´s, bis zum Quantensprung des menschlichen Bewusstsein in eine höhere Dimension des Daseins, ist alles vertreten. Und ich kann  jetzt schon prophezeien: "ALLE DIESE ERWARTUNGEN WERDEN ERNEUT SO NICHT ERFÜLLT WERDEN"! Warum nicht fragen Sie hier vielleicht. Weil, wie schon gesagt, erst ganz bestimmte Ereignisse die Weltgeschichte zur Reife bringen müssen. Wir werden auf keinen Fall mit einem kosmischen Zauberstab aus den selbstverschuldeten Verhältnissen in eine höhere Dimension hinaufgebiemt und dem kosmischen Lebensgesetz von Ursache und Wirkung entrissen. Im Ggenteil, wir werden durch eine Zeit der Not und globalen Katastrophen  gehen müssen, um eine Art seelischer Reinigung zu erfahren; erst danach sind wir für eine neues Leben auf einer neuen Erde reif und fähig.

    Jesus Selbst gab uns den Rat, dass wir auf ganz bestimmte Zeichen in der Zeit achten sollen, an welchen wir Seine Wiederkunft erkennen könnten. Bei Erfüllung aller der von Ihm genannten Zeichen, in einem ganz  bestimmten Zeitraum, könnten wir von Seiner baldigen Wiederkunft ausgehen. Diese einfachste Regel haben die wenigsten bei all ihren Modellen  beachtet, weil sie die von Gott ausgehenden Wortoffenbarunget nicht ernst genug nehmen. Und auch die heutigen, nicht müde zu kriegenden Jünger der Geheimtipps in Sachen "Es geht bald los", scheinen hier weiterhin blind zu sein. Schauen wir uns einmal die groben Ereignisse an, die sich erfüllen müssen, bevor wir in den letzten konzentrischen Kreis der Endzeitgeschehnisse eintreten.  Diese Ereignisse sind im Wesentlichen:

     1.  Naturkatastrophen in nie gekannter Größenordnung leiten den Zusammenbruch der Börse und   
         Finanzmärkte - des Weltwirtschaftssystems - ein.

    2.  Daraufhin folgende globalen Unruhen, Bürgerkriege, Anarchie.

    3.  Ausbruch eines sehr kurzen 3. Weltkrieges der östlichen Kulturen gegen die westliche Kultur. Dieser Krieg
         wird noch in den Anfängen durch eine kosmische Katastrophe abruppt beendet wird.

    4.  Auftreten des Antichristen und Aufrichtung einer Weltregierung (-diktatur) und Weltreligion zum "allgemeinen          Wohl der gesamten Menschheit".  

    5.  Verfolgung und Ausgrenzung der Menschen, welche sich dieser "Zwangsbeglückung"
  nicht unterwerfen              wollen. Besondere Verfolgung der auf eine kleine Herde zusammengeschrumpften Christengemeinde.

    Wer einen detailierten Ablauf der Geschehnisse in der Hand haben möchte, sollte das Buch "MARANATHA" studieren (Buchvorstellungen). Man tut den eigentlichen Aussagen der echten Prophetie keinen Gefallen in der Öffentlichkeit, wenn sich groß angekündigte Ereignisse dann nicht erfüllen. Auch hiervon weiß die Geschichte einige komische bis traurige Anekdoten zu erzählen. Ich erinnere an die religiösen Geschehnisse Ende des 19. Jahrhunderts in Nordamerika, als sich tausende von Christen aufgrund von spekulativen Zeitberechnungen einiger "Schriftgelehrter und Propheten", in froher Heilserwartung der Wiederkunft Christi auf Hügel und Berge begaben, um von hier aus entrückt zu werden. Man hatte schon seit Tagen alle Arbeiten auf dem Felde und in den Werkstätten liegen gelassen, in der festen Überzeugung, die Sorge um das Zeitliche  würde jetzt keinen Sinn mehr machen. Als der Zeitpunkt verstrich und die ersten Gläubigen langsam eher zu Zweiflern und Ungläubigen wurden, konnte man die Miesere noch einige Tage verlängern, indem man sich auf eine Bibelstelle berief in der es heißt: " Der Bräutigam verzieht und lässt auf sich warten." Aber irgendwann hat alles warten einmal ein Ende. So auch hier, als die ersten Gläubigen (oder inzwischen Ungläubigen)  mit gesenktem Haupt (und vielleicht auch gebrochenem Herzen) von ihrem Hügel der  falschen Hoffnung hinab stiegen, um sich wieder an die liegen gebliebene Arbeit zu machen.  Was uns das lehren kann liegt auf der Hand. Jeglicher  Form einer Endzeithysterie aus Panik oder Vorfreude sollte nicht zuviel Raum im Alltag gegeben werden, sonst neigen wir schnell zu unüberlegten und manchmal auch sehr befremdlichen  Verhaltensweisen. Die Welt ist nur zu gerne bereit sich mit solchen Enttäuschungen der Gläubigen zu schmücken und um so mehr den gerechten Glauben als religiösen Fanatismus zu  branntmarken.  Zu viel Endzeitgerede kann auch einen inflationären Charakter bekommen. Man nimmt es dann irgendwann nicht mehr ernst und ist auch taub  für eindeutige Zeichen und Aussagen.

    Wenn es also auch heißt, keiner weiß Tag noch Stunde (d.h. den eng eingegrenzten Zeitraum), so ist die Sicht für einen weiteren Zeitraum hierdurch nicht  verwehrt, zumal Jesus noch sagte: "Zeit und Stunde weiß niemand als nur der Vater und der, dem Er es offenbaren will." Natürlich wird sich gerade vor einem umfassenden Gericht die Stimme der berufenen Propheten wieder erheben, das war immer, so wie wir im Alten Testament lesen können. So auch in unserer Zeit. Wir erleben nun seit gut 150 Jahren einen ständigen Anstieg an ernst zu nehmenden Warnungen und Offenbarungen über ein kommendes Weltgericht. In diesen Botschaften werden uns auch zeitgemäße und eindeutige Hinweise über Geschehnisse und Zeichen gegeben, welche diesem Gericht vorausgehen. Dadurch können wir durchaus einen ungefähren Zeitpunkt festmachen, bis wann sich die Dinge vollendet haben. Jesus selbst gibt uns durch J.Lorber wohl den eindeutigsten Hinweis indem Er Seinen damaligen Jüngern sagte, dass  das 1000jährige Friedensreich nahe an 2000 Jahre (gesagt mit 30-33Jahren), auf der "Neuen Erde" Einzug halten werde.  Nahe an 2000 Jahre ist kein genauer aber ein ungefährer Zeitraum, besonders für uns heutige Menschen, die wir eben nahe, sehr nahe vor diesem Zeitpunkt stehen. In dem noch vor uns liegenden Zeitfenster von 10-15 Jahren werden sich also die Prophezeiungen erfüllen und die Dinge werden sich ab dem Kipp-Punkt beschleunigen und zuletzt überschlagen. Rein theoretisch können sich die oben dargestellten ersten beiden Punkte bis zum Jahr 2012 noch ereignen, besonders was den Zusammenbruch der Finanzmärkte anbelangt. Sollten sich die für 2012-2013 angekündigten Sonnenstürme wirklich so dramatisch auf unsere Energieversorgung auswirken, könnten auch hierdurch umfassende Störungen der bisherigen Funtionalität des Lebensalltags eingeläutet werden. Es ist jedoch müßig seine Zeit mit solchen Spekulationen zu verbringen, da alle spekulativen Resultate letztlich nur eines hervorbringen "Warten wir es ab"! Viel wichtiger ist es sein Leben im Hier und Jetzt auf die göttliche Schöpfungsordnung auszurichten und nach den Lebensgeboten/Lebensträgern auszurichten, welche Jesus uns vor allem in der Bergpredigt offenbart hat. Der Einklang oder die Harmonie mit diesen Lebensträgern wird entscheiden, wo die Zukunft des Einzelnen stattfinden wird und wie diese beschaffen sein wird. Das alleinige Wissen über das "Wann und Wie" nutz  keinem von uns wirklich.

 Eins sollte jedem klar sein, der sich mit Weissagungen und Prophezeiungen auseinandersetzt: Man erschafft sich nicht zuletzt aufgrund seiner eigenen Seelenstruktur und seinen Neigungen, aus den zahlreichen Kundgaben ein Bild, welches ganz natürlich zuerst einmal das eigene Naturell mit all seinen Ängsten, Schwächen und Sehnsüchten wiederspiegelt. Hier spielt auch die Weltgebundenheit, also das noch anhaften am Weltlichen oder die offenbare Liebe zur Welt, eine starke Rolle. Wenn ein Mensch zum Beispiel eher ängstlicher Natur ist oder leidensscheu, so wird sein Unterbewusstsein alle Stellen welche von einem großen Leid, von Not, Drangsalen und Verfolgung künden, nicht unbedingt favorisieren, sondern sie eher zu verdrängen suchen. Er wird aber daneben solche Kundgaben für richtig und echt halten oder seine Aufmerksamkeit auf solche lenken, welche von einer geistvollen Entwicklung oder Zukunft handeln, in welcher die Menschen in Frieden und Harmonie miteinander leben. Ein anderer Mensch wieder, der sich auf Erden häuslich eingerichtet hat, als gälte es die nächsten 1000 Jahre hier zu leben, hat aufgrund seiner Gebundenheit an seinen Besitz große Probleme mit der Vorstellung, all sein Besitz und Vermögen könnte in Kürze vernichtet oder wertlos werden. Jede Weltgebundenheit sucht sich hier den Weg durch all die Prophezeiungen und Weissagungen, welche ihrer Liebe entspricht. Nur der absolute Wille zur Wahrheit und die Bereitschaft, liebgewordene Standpunkte und Begründungen aufzugeben, können hier die Tore für ein umfassenderes Verständnis öffnen.

All zu oft verhindert auch ein einseitiges Gottesbild die objektive Auseinandersetzung mit dem Endzeitthema. Wenn man in Gott nichts anderes sieht, als nur eine alles verzeihende und vergebene Liebe, welche keinerlei Bedingungen oder Forderungen an eine mögliche Vergebung knüpft, wird man enorme Probleme mit dem Aspekt der Ordnung und des Ernstes in Gott haben und alles was damit zusammenhängt ausblenden. Aber auch Kenner des Lorberwerkes, die sich sonst in vielen Glaubensfragen auf dieses Werk stützen, kommen mit den klaren Aussagen eines globalen, allerschärfsten Gerichtes nicht klar, da sie hier eine zu große Diskrepanz zwischen ihrem favorisierten Gott der Liebe und den ernsten Aussagen über das Weltgericht empfinden.  Ich selbst habe mich seinerzeit (vor ca. 25 Jahren) auch an eine gängige, in Lorber- und Swedenborgkreisen vorherrschende Sicht des Endzeitgeschehens angehängt, weil sie mit dem Gott der Liebe – so wie ich Ihn noch eingrenzte – kompatibel war und meinem Naturell entsprach. Doch habe ich mir niemals die Mühe gemacht, objektiv alle Endzeitoffenbarungen ohne Raster und Vorbehalte zu lesen und zu prüfen, auch in Verbindung mit den Endzeitprophezeiungen der Bibel. Erst als ich mein Mentalbewusstsein beiseite ließ und mich vorbehaltlos allen Offenbarungstexten öffnete, erkannte ich die Zusammenhänge und die ungeheure Dimension der vor uns liegenden Ereignisse.